FAQ
Die Fragen, die IT-Verantwortliche wirklich stellen.
Klare Antworten — auch die, die nicht für uns sprechen.
Reichen Open-Weight-Modelle im Vergleich zu Modellen der GPT-5- oder Claude-Klasse?
Für fokussierte Geschäftsprozess-Agenten — einen IDoc-Fehler auswerten, eine Charge abgleichen, aus den eigenen Dokumenten antworten — ja. Die 2026er-Generation (GLM, DeepSeek, Qwen) steht weit oben in den offenen Intelligenz-Rankings, und ein sauber zugeschnittener Agent braucht kein Frontier-Reasoning, sondern Ihre Daten und eine klar umrissene Aufgabe. Wenn Ihr Anwendungsfall echtes Frontier-Reasoning erfordert und den Kompromiss nicht zulässt, sind wir der falsche Partner — das sagen wir Ihnen im Erstgespräch.
Welche Hardware brauchen wir?
Weniger, als die meisten erwarten. Kompakte Modelle laufen auf einer einzelnen GPU; ein Modell der 70B-Klasse mit 4-Bit-Quantisierung braucht rund 35–40 GB VRAM. Die genaue Dimensionierung übernehmen wir im Scoping — und wer keine eigene Hardware hat, betreibt eine GPU-Instanz im eigenen Cloud-Tenant nach demselben Prinzip.
Wohin fließen unsere Daten?
Nirgendwohin. Zwischen Ihnen und der Antwort steht kein aplexio-Backend — die Modellgewichte sind statische Dateien auf Ihrer Infrastruktur, ohne Phone-Home und ohne Telemetrie. Wir erhalten Ihre Daten nicht, speichern sie nicht und trainieren keine Modelle damit.
Wie sieht es mit der DSGVO aus — brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?
Sie bleiben durchgehend Verantwortlicher; Ihre Daten verarbeiten Sie selbst, auf Ihren Systemen. Wo wir im Projekt überhaupt mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen, handeln wir als Auftragsverarbeiter unter einem AVV, den wir mitbringen. Nach der Übergabe ist aplexio an der Verarbeitung nicht mehr beteiligt.
Müssen wir den Betriebsrat einbinden?
Häufig ja — nach § 87 BetrVG sind Systeme, die Leistung oder Verhalten von Beschäftigten überwachen können, mitbestimmungspflichtig. Wir schneiden Agenten auf Prozessdaten zu, nicht auf Personendaten, und liefern die technische Dokumentation, die Ihr Betriebsratsgespräch braucht. Führen Sie das Gespräch früh — das ist schneller als nachträgliches Umbauen.
Sind Sie nach ISO 27001 oder SOC 2 zertifiziert?
Nein — und wir tun auch nicht so. Unsere Antwort ist die Architektur: Weil Kundendaten aplexio-Systeme zu keinem Zeitpunkt durchlaufen, spielt unser Zertifizierungsstatus eine deutlich kleinere Rolle als bei einem SaaS-Anbieter. Prüfen sollten Sie die Installation in Ihrer Umgebung — und genau dafür übergeben wir die Dokumentation.
Was beinhaltet der kostenlose Test?
Wir installieren einen Copiloten in Ihrer Umgebung, und Sie lassen ihn auf Ihren eigenen Daten laufen — vor jedem Vertrag. Sie beurteilen das Ergebnis an Ihren echten Fällen, nicht an unserer Demo.
Was passt realistisch in 2–6 Wochen?
Ein sauber umrissener Anwendungsfall: Wir bauen den Agenten, deployen ihn in Ihre Umgebung, integrieren ihn mit dem System, gegen das er arbeitet, und übergeben eine laufende Installation mit Dokumentation. Kein Plattform-Programm, kein Strategie-Foliensatz — ein Ablauf, der funktioniert.
Welche Modelle setzen Sie ein?
Open-Weight-Modelle — Llama, Qwen, DeepSeek, GLM, Mistral — ausgewählt nach Anwendungsfall, Hardware-Budget und Lizenzbedingungen. Wir sind herstellerunabhängig: Das Modell ist ein Bauteil, das wir passend zur Aufgabe wählen, keine Partnerschaft, die wir rechtfertigen müssen.
Eine Frage, die hier fehlt?
Stellen Sie sie im 30-Minuten-Erstgespräch — Sie bekommen ein klares Ja, ein klares Nein oder eine Empfehlung.